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Posts Tagged ‘Tod’

Gedächtniswaldbesichtigung

Wie ich schon einmal berichtet hatte, wird meine Asche dereinst im Gedächtniswald in Jünkerath verbuddelt. Gestern gab es einen vatertäglichen Ausflug in Begleitung des weltbesten Mütterleins, um mal zu schauen, wie es dort so sein wird, denn auch meine Eltern werden dort in hoffentlich erst ferner Zukunft ins Erdreich hinabgesenkt. Und was soll ich sagen: superschön dort und eine sehr wohlige Entscheidung für diesen Ort als letzte Ruhestätte. Selbst mit Herbstnebel stelle ich mir diesen Platz wunderschön vor. Er hat eine besondere Qualität und eine schöne Mischung aus Laub- und Nadelgehölz. Wenn man mag, kann man sogar zu Lebzeiten festlegen, unter welchen Baum, Findling oder an welcher Stelle im Wald die eigene Asche der Erde übergeben werden soll. Für mich spielt das aber keine Rolle, da ich ohnehin anonym bestattet werde und mir der Ort generell gut gefällt (besser als unter irgendeinem lieblosen englischen Rasen verscharrt zu sein), weil er so natürlich ist.

Mir kam beim Herumlaufen der Song „In lichter Farbe steht der Wald“ von Helium Vola in den Sinn… warum wohl? 🙂

 

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Smartphone-Magie

Hier ein neues Fundstück:

Diese Art umzukommen könnte für den Darwin-Award nominiert werden. Auch in Köln hat es schon einige schwere Unfälle gegeben, teilweise mit Todesfolge, weil manchen ihr Smartphone wichtiger war als die eigene Haut. Aber wahrscheinlich ist man ein einsamer Rufer in der Wüste, wenn man sagt: achtet auf die Umgebung, wenn Ihr unterwegs seid! Lasst das Handy beim Autofahren aus!

Überhaupt: einfach mal das Handy auslassen kann eine sehr interessante, möglicherweise erhellende, Erfahrung sein! 😉

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Gestern ist der Sänger „Black“, dessen Song „Wonderful Life“  1987 ein großer Hit war, gestorben.

Das war damals ein richtiger Ohrwurm bei mir, wenn auch ein nicht besonders optimistischer, wie ich damals fand. Passte aber auch in die Zeit mit Pershings und kaltem Krieg und so.

Aus heutiger Sicht finde ich den Text etwas fragwürdig: „I need a friend to make me happy…“. Da halte ich es lieber mit „Happiness is here and now“, das ist irgendwie unabhängiger und weniger bedürftig 😉
Wobei Black aber immerhin auch sagt, dass es keinen Grund gibt zu rennen und sich zu verstecken, denn das Leben ist wundervoll… damit reißt er´s dann doch wieder raus. Und nicht-rennen kann ja langsam-gehen sein, womit wir dann schon wieder bei der Gehmeditation wären, die auch zum Tempo des Songs passt. 😉

Wie auch immer, gute Reise, Black – und hab Dank für diesen Song, der Teil meiner Jugend war.

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Noch mehr „Bestattungslieblingsmusik“

Anlässlich der ARD-Themenwoche hatte ich mal ein paar Lieblingslieder zusammengestellt. Janet Jackson ist noch dazu gekommen und diese beiden hier auch:

Diesen Song kenne ich aus einem rührigen Film, er ist ohrwürmig und auch ziemlich schön, finde ich:

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Am Ende in den Wald

unterm BaumAuch wenn es manchen gruseln mag, mich schrecken die Themen Tod und Sterben nicht und just heute habe ich eine klitzekleine Anpassung in meiner Bestattungsanordnung vorgenommen (die natürlich dereinst in ferner ferner Zukunft umgesetzt werden wird – wenn ich Glück habe 😉 ) und so wird meine letzte Ruhestätte der Gedächtniswald in Jünkerath in der Eifel sein. Unter Bäume meine Asche. Wiegende Äste, Igel, Rehe, frische Luft. Das wird mich im Zweifel nicht mehr kratzen, aber die Vorstellung ist schon schön.

Und wo wir gerade beim Thema sind:

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Oma anno 73Wie schreibt man einen Nachruf auf jemanden, den man eigentlich kaum kannte? Gestern ist mit 93 Jahren meine Oma gestorben, zu der ich die letzten 20 Jahre praktisch keinen Kontakt hatte. Gefunden habe ich eben beim Wühlen in einer Fotokiste dieses Bild, dass sowohl sie als auch mich in Frische und Blüte zeigt 🙂 Heute morgen ist mir ein wirklich guter Grund eingefallen, für diese mir eigentlich fremde Frau, ungeachtet wer und wie sie war, Wertschätzung und Verbundenheit zu empfinden: nämlich der, dass es ohne sie meinen Dad nicht gäbe und ohne ihn mich nicht – und: mein Dad ist so ziemlich der coolste Dad die man sich vorstellen kann (welches Kind kann schon von sich behaupten, den Herrn der Ringe komplett vorgelesen bekommen zu haben?).  Ich habe mich also in die richtige Familie inkarniert. 🙂 Und in dieser Ahnenreihe steht sie halt auch.

Jetzt sind alle meine Großeltern tot und wir Übrigen sind einen Platz weiter gerutscht. Ja, die Endlichkeit greift jeden Tag nach uns. Dinge kommen zum Abschluss. Und das ist auch gut so.

Möge sie eine gute Reise haben und wir hier unsere Zeit weiterhin gut für uns nutzen.

 

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PatientenverfügungIch bin Altern, Krankheit und Sterben unterworfen und kann ihnen nicht entgehen. Das ist eine Tatsache. Konsequent, sich im Bewußtsein dieser Tatsachen darüber Gedanken zu machen, wie denn mit mir und meinem Menschenkostüm umgegangen werden soll, wenn ich in eine Situation kommen sollte, bei der ich meinen Willen nicht mehr selber äußern kann. Da helfen die Patienten- und die Betreuungsverfügung.

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Ich werde sterben!

GrabmalJawohl, daran ist nichts zu rütteln! Und nein, es hat nichts damit zu tun, dass ich die Serie „Six feet under“ für mich entdeckt habe, denn die Gedanken an die Bestattungsvorsorge hatte ich schon lange lange vorher. Ich kann mich noch gut an manch kritischen Blick vor ein paar Jahren erinnern, als ich erzählte, dass ich eine Sterbeversicherung abgeschlossen habe. Als sei ich Lebens-müde oder sowas. Alles Unsinn!

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Samhain 2012

Wir sind nicht authorisiert, ins Totenreich zu spazieren, um unseren Ahnen mal lässig „Hallo!“ zu sagen. An Samhain aber ist der Schleier zwischen hier und der Anderswelt sehr dünn und man kann leicht in Kontakt treten.

Ich nutze seit Jahren diesen Abend, um ein Ahnenmännlein zu basteln, dass an meiner Stelle (ausgerüstet mit Proviant für die Reise) einen Brief mit Grüßen an meine Ahnen überbringt. Das Männlein bringe ich hinaus in die Natur an einen ganz bestimmten Platz, von wo aus es seine Reise gut antreten kann. Anschließend „reise“ dann auch ich und habe Ahnen „zu Besuch“.

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  Bald gibt es eine neue ARD-Themenwoche und unter anderem können Leute ihre Meinung zum Thema Tod & Sterben mitteilen. Eine passende Themenwoche für den „Trauermonat“ November.

Da sind mir ein paar Fragen über den Weg gesurft und die habe ich jetzt als Stöckchen aufgehoben. Wer mag, nimmt die Fragen mit und beantwortet sie im eigenen Blog.

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