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Archive for the ‘Verrückt’ Category

… daran musste ich spontan denken, als ich eben den Artikel las über eine Spielzeugpupppe, die  (glücklicherweise) verboten wurde, da es sich um ein Spionagegerät (getarnt als Spielzeug) handelt.

Die Puppe kann sprechen und sogar „knifflige Fragen“ beantworten. Ist ja super! Wo sind eigentlich die Eltern, die ihren Kindern Fragen beantworten? Die haben wahrscheinlich keine Lust auf das dauernde „warum“ und „wie geht das“ von neugierigen kleinen Menschenwesen. Dafür gibt es doch perfekte Puppen, da braucht man keine anderen (echten) Freunde oder wohlwollende Erwachsende mehr. Hauptsache viele Sachen und neidische Blicke anderer, die so was Tolles nicht besitzen. Irgendwoher kenne ich das… achja:

Zum Glück hat Momo gleich verstanden, dass ihr Bibi-Girl niemals echte Freunde ersetzen kann. Aber ob die kleinen Kinder gestresster Doppelverdiener heutzutage die Chance zu klarem eigenständigen Denken haben, weiß ich nicht. Ich hoffe es. Sehr.

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Verrückt: Bienen sind zu laut?

Buddha auf Bodhi-BlattLas ich doch soeben in einem Artikel, dass ein Mann seine Nachbarin verklagt, weil sie im Garten Bienen hält und die Bienen zu viel Lärm verursachen. Darüber kann ich, ehrlich gesagt, nur den Kopf schütteln. Mein Nachbar hat auch Bienen, drei Stöcke, im Garten. Ich kann die Bienenstöcke von meinem Küchen- und Schlafzimmerfenster aus sehen und wenn ich zum Kompost gehe, komme ich dran vorbei. Noch nicht ein einziges Mal hat sich eine Biene in meine Wohnung verirrt und mich „belästigt“ und die sind auch tiefenentspannt, wenn ich an ihnen vorbei gehe. Nur ein Mal war es etwas „laut“, als nämlich ein Teil eines Stockes mit einer neuen Königin ausschwärmte. Das war aber für mich kein Lärm, sondern ein exklusives Naturschauspiel direkt vor meiner Nase. Also wirklich, wem Bienen zu laut sind, dem empfehle ich einen schallschutzsicheren Bunker. Da kann man sich dann rein setzen und darüber meditieren, was schlimmer ist: „Lärm“ aus der Natur (Bienensummen, Vogelgezwitscher u.ä.) oder Verkehrslärm von Flugzeugen und Autobahnen… Ich hoffe, dass der Mann Frieden mit den Bienen und der Nachbarin schließt. Oooooommmmmmmmm…. oder doch in diesem Fall eher: ssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuummmmmmmmmmmmmm………….. 🙂

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Dass bevorzugt jüngere Menschen sich angewöhnt haben, nicht mehr in ganzen Sätzen zu sprechen, bekommt man ja mit. Dafür braucht man nur U-Bahn-fahren und den gängigen Handygesprächen im Stile von „Binnisch Rudollfplatz, ey“ zu lauschen. Dass aber nun auch noch erwachsene Menschen, denen man gemeinhin (oder habe ich da zu viel Hoffnung?) ein gewisses Interesse an einer vernünftigen (oder sogar werstschätzenden) Kommunikation unterstellen mag, Wortgeiz betreiben, finde ich schon irgendwie traurig.

Folgender Vorfall:

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Aus der Serie „Verrückte Welt“ heute: der Verkehrsangriff

Es mag am November liegen, daran, dass es heute irgendwie nicht richtig hell werden wollte, dass die Bergisch Gladbache Straße wie immer verstopft ist, dass gestern Neumond war oder dass die beiden Beteiligten (beide Nummernschilder von auswärts, der Porschefahrer aus dem Rheinland, der Transporterfahrer aus dem Süddeutschen) einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Die Autos stehen. Der Transporterfahrer springt schreiend aus seinem Wagen und geht zielstrebig auf den Porsche vor ihm zu und haut mit voller Wucht aufs Wagendach. Damit nicht genug.

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Aus unserer heiteren Serie „Verrückte Welt“ heute: das Vorstellungsgespräch

Schon wieder in der Bahn. Ich sitze da und eine Frau setzt sich mir gegenüber hin, guckt mich an und fragt:

– Haben Sie ein Handy? Kann ich das mal benutzen?
– Nein.
– Ich habe nämlich ein Vorstellungsgespräch.
– Ja, dann viel Erfolg.

Daraufhin wendet sich die Frau nicht etwa zielorientiert anderen Fahrgästen zu, um nach einem Handy zu fragen, sondern beginnt, mir einen Vortrag darüber zu halten, wie unhöflich ich sei, nur mit „nein“ zu antworten.

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Aus der Serie „Verrückte Welt“ heute: in der U-Bahn

Die Haltestelle Ebertplatz ist nicht gerade ein architektonisches Meisterwerk, vor allem, mit den Geländern und Treppen zwischen zwei Bahnsteigen (wer in der Haupverkehrszeit dort unterwegs ist, weiß, was ich meine). Gestern abend besagter Haltestelle: ich steige aus der Bahn und schaue, dass ich schnell die drei Stufen zum anderen Bahnsteig nehme, um den jetzt dort Aussteigenden nicht auf den Stufen im Weg zu stehen. Ich stehe also am Geländer neben der Treppe.

Was passiert? Eine durchaus jüngere Frau als ich faucht mich an, weil sie (Handy in der Hand) an mir vorbei muss. Gewohnheitsenergiemäßig frage ich, ob sie ein Problem hat. Und dann geht es los:
– Sind wir per du oder was?, werde ich angeraunzt.
– Nein.
Am liebsten wäre sie mir wahrscheinlich an die Gurgel gegangen, so aggressiv war der Blick.
Und dann kommts:
– Wennse nicht durch kommen, nehmen se doch ab!, keift sie und rennt in die Bahn, obwohl sie die für für ihre Wut offenbar interessante Situation wahrscheinlich gerne hätte eskalieren lassen.

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Was für eine verrückte Welt!

Gerade war ich im Supermarkt. Und sehe einen jungen Mann, der dem Kühlregal Fleisch entnimmt und in seiner Tasche verschwinden lässt. Er geht ziemlich schnell und wirkt nicht so wie jemand, der mal flink einkaufen geht, weil er wenig Zeit hat. Seine Getriebenheit weckt meine Aufmerksamkeit. Und siehe da: es verschwinden noch BiFis und Eier in der Tasche.
Ich gehe Richtung Kasse. Möchte sehen, ob er die Sachen vielleicht auf´s Band legt. Manchmal nehmen die Leute ja ihre Einkaufsbeutel statt des Einkaufswagens und leeren den Beutel dann, wie es sich gehört, auf´s Förderband der Kasse.
Aber das tut er nicht, sondern schlängelt sich an der Kasse durch.
Ich stelle mich ihm in den Weg und sage laut, dass ich gesehen habe, wie er Sachen in die Tasche gesteckt hat. Was ich denn habe, fragt er und was das soll. Genau gesehen habe ich´s. Es entsteht Aufmerksamkeit und es kommen ein paar Leute. Der junge Mann ergreift die Flucht und wird verfolgt von einem Mitarbeiter. Ihn schnappen ist nicht geglückt, aber er hat bei der Flucht die Tasche fallen gelassen.
Der Mitarbeiter kommt mit der Tasche in den Supermarkt zurück und schaut rein.
Und das alles wegen ein paar BiFis, sagt er.
Ich biete an, meine Daten als Zeugin zu hinterlegen, wegen der Anzeige.
Eine Anzeige würde nicht gemacht, teilt man mir mit. Man habe ja die Sachen wieder.

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bombimg for peace is like fucking for virginityWeltenmama sagt:

Im Moment kommt es mir so vor, als habe sich eine Handvoll  Halbstarke in einem heruntergekommenen Jugendzimmer zusammengetan, um ausgiebig zu kiffen und sich gegenseitig die alten grünen Soldatenmännchen vorzuführen, die jeder noch aus Kinderzeit in einer kleinen Schachtel unter´m Bett versteckt hat und die niemand mehr wirklich braucht. Im rauschaften Zustand eines Krauts, dass ich für friedliche und entspannende Zwecke erschaffen habe, wirken die Kriegsmännchen durchaus lebendig und es geht hoch her auf dem alten Teppich, der Brandlöcher hat – vom heimlichen Rauchen auf dem Zimmer. Da wird geprotzt, was das Zeug hält: wer hat die meisten Männchen? Wer hat die meisten bewaffneten Männchen? Wer hat vielleicht noch ein bißchen anderes Zeugs aus der Schachtel befördern können, einen grünen Plastikpanzer vielleicht? Und natürlich das Wetteifern darüber, wer von ihnen (unter völliger Mißachtung jeglichen vergangenen Handelns) denn die weißere Weste hat.

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