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Archive for the ‘Umwelt’ Category

img_7550Tataa – jetzt habe ich einen Eichhörnchenfutterautomat! Frisch im Baumarkt meines Vertrauens erworben und mit Metallklemmen und Tüpfelpanzerband  am Fensterbrett vor dem Schlafzimmerfenster befestigt, bietet es jetzt Eichhörnchen (von denen ich gelegentlich welche hier durch den Garten huschen sehe) eine Auswahl verschiedener Nüsse. Da die Tanne vor dem Fenster mit den Zweigen fast bis an den Automat reicht, dürfte dieser ziemlich lässig zu erreichen sein. Ich werde sehen, ob sich der Nußvorrat lichtet und wer weiß, vielleicht kann ich ein Eichhörnchen ja auch mal beim Futtern beobachten. Nicht nur unsere Haustiere verdienen unsere Aufmerksamkeit – auch Wildtiere freuen sich, wenn man etwas für sie tut. Und sei es nur ein Meisenknödel (oder eine Haselnuss). 😉

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Verrückt: Bienen sind zu laut?

Buddha auf Bodhi-BlattLas ich doch soeben in einem Artikel, dass ein Mann seine Nachbarin verklagt, weil sie im Garten Bienen hält und die Bienen zu viel Lärm verursachen. Darüber kann ich, ehrlich gesagt, nur den Kopf schütteln. Mein Nachbar hat auch Bienen, drei Stöcke, im Garten. Ich kann die Bienenstöcke von meinem Küchen- und Schlafzimmerfenster aus sehen und wenn ich zum Kompost gehe, komme ich dran vorbei. Noch nicht ein einziges Mal hat sich eine Biene in meine Wohnung verirrt und mich „belästigt“ und die sind auch tiefenentspannt, wenn ich an ihnen vorbei gehe. Nur ein Mal war es etwas „laut“, als nämlich ein Teil eines Stockes mit einer neuen Königin ausschwärmte. Das war aber für mich kein Lärm, sondern ein exklusives Naturschauspiel direkt vor meiner Nase. Also wirklich, wem Bienen zu laut sind, dem empfehle ich einen schallschutzsicheren Bunker. Da kann man sich dann rein setzen und darüber meditieren, was schlimmer ist: „Lärm“ aus der Natur (Bienensummen, Vogelgezwitscher u.ä.) oder Verkehrslärm von Flugzeugen und Autobahnen… Ich hoffe, dass der Mann Frieden mit den Bienen und der Nachbarin schließt. Oooooommmmmmmmm…. oder doch in diesem Fall eher: ssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuummmmmmmmmmmmmm………….. 🙂

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img_7157… habe ich heute auf dem Rücken liegend mit ausgebreiteten Flügeln im Behälter vorgefunden. Er hatte große Schwierigkeiten beim Fliegen und strauchelte ziemlich. Dafür hat er mir hübsch die Pünktchen auf den Flügeln gezeigt. Vorsichtig abgesetzt habe ich ihn und als ich eben noch mal nachgeschaut habe, war er weg. Geflogen? Gefallen? Auch das ist ein Akt des Loslassens. Ich werde es nie erfahren. Muss ich auch nicht. Da nehme ich meinen Job als „Transformationsassistentin“ recht gelassen: man muss halt auch wissen, wann ein Projekt beendet ist (hier: mit dem Schmetterlinggschlupf). 🙂

Nachtrag 07.09.2016:
Schlüpflingsstatistik: 13 Schmetterlinge 🙂

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Schmetterlingsstatistik

IMG_7145Einschließlich heute sind aus 11 Puppen Schmetterlinge geschlüpft. Heute allein schon fünf! 🙂 Mal schauen, ob die restlichen sich noch aufmachen oder erst mal ein Weilchen schlafen. Am Wochenende habe ich übrigens beim Gassigehen eine monstermäßig große Raupe gefunden und habe tatsächlich im Internet herausfinden können, was für ein Falter das mal wird: ein mittlerer Weinschwärmer.

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IMG_7117Heute sind die ersten beiden Schmetterlinge geschlüpft! Bei einem Schlupf war ich live dabei, den zweiten habe ich beim Mittagsschläfchen verpasst (das rekordmäßige Auftragssocken-stricken kann ganz schön schlauchen 😉 ). Beide habe ich beim Wegflug beobachten können und mal schauen, ob in diesem Jahr noch mehr schlüpfen (bei einer Puppe sieht es so aus, denn die Flügel scheinen schon sehr stark durch) oder ob welche überwintern.

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IMG_7055 IMG_7064Gestern morgen war ich live dabei, wie aus einer Raupe eine Puppe geschlüpft ist (Bild links). Ganz schön mühsam, sich da so raus zu pellen. Ich hoffe, dem Püppchen geht es gut und es reift ein Schmetterling heran. Zwar sind die Puppen in dem Behälter vor Freßfeinden wie Vögeln geschützt, wenn aber die Raupe an sich schon infiziert ist, hilft das auch nicht weiter (Bild rechts). Leider haben es ein paar Raupen nicht geschafft und ihre Aufgabe bestand darin, Wirt für ein anderes Insekt zu sein. Das kommt in der Natur auch häufig vor. Ich bin noch dabei heraufzufinden, welche Insektenkokons da jetzt am Behälter pappen. Wenn man alle Bedingungen zusammennimmt (Witterung, Freißfeinde, Parasiten), dann ist jede Puppe, die es zum Schmetterling geschafft hat ein richtiges Wunder.

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Puppenalarm

IMG_7027IMG_7031Inzwischen habe ich mehr Puppen als Raupen. Die allgemeine Gefräßigkeit ist einer gewissen Trägheit (vielleicht auch dem Wetter geschuldet) gewichen und bei einigen Puppen zeichnet sich schon leicht die Form der Schmetterlingsflügel ab. Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Tagen Schmetterlingsmutti werde 🙂 Und bin natürlich neugierig, wie viele der Puppen es tatsächlich schaffen und schlüpfen. Natürlich wurde heute das Gehege gereinigt und für noch ein paar hungrige Leckermäulchen Chinakohl nachgelegt. Außerdem habe ich eine Blumensprühflasche erstanden, mit der ich das kleine Frotteetuch, das ich zum Sonnenschutz über das Gehege gelegt habe, gelegentlich einsprühe… schließlich sollen die „Kinder“ ja nicht austrocknen. Es ist wirklich ein kleines Wunder, was sich da vor meinen Augen abspielt. 🙂

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Die ersten Puppen

IMG_7016Die ersten Puppen sind da! 🙂 Die anderen Raupen futtern (und kacken), als gäbe es kein Morgen und bereits gestern hatten sich ein paar Räupchen abgesondert und leicht eingesponnen und sich „zusammengestaucht“. Und heute sieht man: sie Verpuppung geht von statten. Wenn alles klappt, schlüpfen tatsächlich Schmetterlinge (entweder noch diesen Herbst oder im Frühling, da bin ich mir nicht ganz sicher). Manch andere Raupe, die noch nicht so weit ist, rennt kreuz und quer als suche sie nach einem Andockplatz. Ich habe hölzerne Schaschlikspieße im Einsatz, wo die Räupchen rumklettern können. Ich füttere weiter munter mit Weißkohl und Chinakohl, bis alle verpuppt sind. Den Rest besorgt dann Mutter Natur. Den Behälter habe ich übrigens nach draußen auf den Balkon gestellt: mein Wohnzimmer roch mir zu sehr nach „Kohlsuppen-Diät“. Übrigens sind die Räupchen bei der täglichen Gehegereinigung sehr kooperativ, kommen brav auf den Finger und lassen sich umsetzen. Wer jetzt denkt: iiiiii, Raupen! ist einfach nicht fähig, das Wundersame dieser kleinen Geschöpfe zu sehen.
Spontan fiel mir ein, dass ich die Aktion ja so lange wiederholen könnte, bis unter meiner Obhut mindestens 1.200 Schmetterlinge entstanden sind… dann wäre der Maulbeerseide-Fehltritt ausgeglichen – wird eine Weile dauern, aber ist eine schöne Sache. 🙂

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IMG_6985 IMG_6991Jetzt bin ich nicht nur Schildkröten- sondern auch Schmetterling-in-Spe-Mutti 🙂 Bereits letztes Jahr wurde die zweite Kapuzinerkresseaussaat von Raupen heimgesuchtbesucht. Ich habe sie gewähren lassen, bin mir aber recht sicher, dass sie nicht überlebt haben: irgendwann war die Kapuzinerkresse leergefuttert und der eine oder andere Platzregen hat Seiniges beigetragen, dass die Raupen auf einmal weg waren. Auch dieses Jahr: jede Menge Raupen an der zweiten Aussaat… und die Frage, was tun?

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IMG_6810 IMG_6812Die ersten Tage war das Wetter reichlich bescheiden, so dass ich die Zeit mehr drinnen verbracht habe – natürlich mit etwas Sinnvollem: stricken  🙂   Ich habe ratzfatz für Calixta eine kurzärmlige Strickjacke gezaubert (ohne Anleitung und, ich räume ein, auch ohne Armausschnitte, dafür aber in einem Stück und ohne Schulternaht), die wir „Calixtas Reste-Weste“ getauft haben. Die Wolle war so weich und fluffig, dass man meinen könnte, eine leichte Katze säße auf dem Schoß.
Das Wetter hat mich so frustriert (ich wollte doch so gerne in den Garten raus), dass ich mir überlegt hatte, vorzeitig die Heimreise anzutreten und just am nächsten Morgen wurde das Wetter besser. Ein Zeichen? Und so habe ich in Summe doch reichlich kräuterhexiges getan, u.a.

  • Bärlauchöl angesetzt
  • Bärwurz-/Liebstöckelsalz hergestellt
  • diverse Sammlungen (Brom- und Himbeerblätter, Rotkleeblüten, Spitzwegerich, Weißdorn, blasiger Taubenkropf, Frauenmantel, Huflattich, Pfingstrosen, Bärwurz…)

Calixta kann Hilfe im Garten immer gut gebrauchen und daher habe ich aus meinen Aufenthalten ein Video zusammengestellt:

Wer gerne mal aktiv und ganz anders Urlaub machen will (ja, mit Arbeit und sich-dreckig-machen und mit viel Interessantem rund um die Pflanzen), dem kann ich einen Besuch im Maierhof wärmstens empfehlen. Es ist eine andere Welt, dort auch 1050 m Höhe. Und das macht es aus – raus aus dem Alltag, rein in den Garten!

🙂

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