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Archive for the ‘Texte’ Category

Amsel

Vor dem Fenster

Die Amsel

Sie erinnert

Jeden Tag aufzustehen

Die Wahrheit

Die Schönheit

Der Welt zu singen

(c) 2011, sternenfrau

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Thay-ZitatWenn ein Hund, auch wenn er einem nicht gehört, krank ist, kommen einem viele Gedanken. So drücke ich Erna weiterhin die Daumen und besuche sie so schnell wie möglich wieder. Es wird sich zeigen, ob sie zäh genug ist und man die Nierenprobleme in den Griff bekommt. Und mir kommen auch Gedanken daran, wie ich  sich einen Hundehimmel vorstelle:

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Weihnachtswahn

Schon ein paar Jahre alt hat der Text dennoch nichts von seiner Aktualität eingebüßt:

Ich hätte es eigentlich schon Mitte September merken müssen. Aber gewisse Dinge werden schon so zu Alltag und Gewohnheit, dass es mir zu diesem Zeitpunkt nicht richtig aufgefallen ist. Bei meinem Freitags-Wochen-Einkauf bei Aldi waren sie plötzlich da. Haufenweise tummelten sich die feisten, bärtigen Schokoweihnachtsmänner, so hoch gestapelt, daß man nicht darüber gucken kann. Baumstämme, diese verlockenden, sündigen Stangen aus Schoko, Nougat und Marzipan, die leise rufen: „Kauf mich, kauf mich“ und es kaum erwarten können, als pfundige Beweise schokoholischer Ungezügeltheit sich meiner Hüften zu bemächtigen. Neben den drei Zentimeter dick bepuderzuckerten Christstollen und den Lebkuchen mit dunkler, heller oder ganz ohne Glasur, gibt´s dann auch schon Adventskalender zu kaufen und tolle rote Stiefelchen, die mit Zeug gefüllt sind, das definitiv kariesverursachende Säuren hervorruft.

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Zug nach Hause

NebelWenn man sich in einem emotional desolaten Zustand befindet, wie ich damals, sollte man mit dem Selbstmord in dem Augenblick, wo er kurz bevorzustehen scheint, einen Moment warten und nichts tun.

 

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Erlenkoboldslied

ErlenbruchEin kleines Gedichtchen, dass mir vor einigen Jahren mal im Rahmen eines Seminars im Südschwarzwald in den Sinn gekommen ist. Da war jeden Tag ein anderer Baum Thema.

Hier geht´s um die Erle bzw. den Erlenkobold…

 

 

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Was brauchst Du?

Wenn ich jetzt, in der dunklen Jahreszeit, abends durch die Straßen gehe, sehe ich in den Fenstern die Fernseher flimmern. In fast jedem Fenster. Wahrscheinlich flimmern die nicht nur einfach so vor sich her, sondern es sitzt mindestens eine Person, ein Mensch, auf dem Sofa und schaut, mehr oder weniger aufmerksam, was die Mattscheibe bietet. Und die Straße, durch die ich gehe, ist ganz ruhig und gespenstisch kalt und einsam flackert es aus den Fenstern.

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Über die Liebe

Liebe ist nicht irgendwas. Lieben können wir nicht irgendwen. Wenn wir einmal tief geliebt haben, wenn wir sehr zu-jemandem-gehörten, dann zieht es uns den Boden unter den Füßen weg, wenn derjenige nicht mehr da ist. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob es sich um einen Menschen, ein Tier oder eine Pflanze oder einen Stein handelt. Alles, was beseelt ist, wird und vergeht, alles, was beseelt ist, kann gewonnen und verloren werden, alles, was beseelt ist, kann geliebt werden.

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