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Archive for the ‘O-Ton’ Category

Glück

Bevor ich das Zitat eines leider bereits verstorbenen Kollegen vergesse, dass mir gestern ein anderer Kollege gesagt hat, halte ich es hier mal fest:

Du musst greifen die Glück wenn Du findest!

(S. Ramsamujh)

 

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O-Ton unseres Innenministers

Buddha auf Bodhi-BlattSoeben im ARD-Brennpunkt, der O-Ton des Bundesinnenministers:

…und einen Engel auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen ist bestimmt nicht verkehrt.“

Welch hilfreicher Ratschlag. Vielleicht kommt als nächstes von einem anderen Minister eine Empfehlung für Abwehrzauber gegen Terroristen? Autschn. Effektiver wäre wahrscheinlich ein Training der eigenen Achtsamkeit, Wehrhaftigkeit zur waffenfreien Selbstverteidigung und regelmäßiger Metta-Meditation, damit unsere Gesellschaft nicht noch weiter in Aggression und Unfrieden abdriftet:

Mögen alle Wesen frei sein von Gefahr sein.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen sie körperlich und geistig gesund sein.
Mögen alle Wesen leicht und friedfertig durchs Leben gehen.

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Dass bevorzugt jüngere Menschen sich angewöhnt haben, nicht mehr in ganzen Sätzen zu sprechen, bekommt man ja mit. Dafür braucht man nur U-Bahn-fahren und den gängigen Handygesprächen im Stile von „Binnisch Rudollfplatz, ey“ zu lauschen. Dass aber nun auch noch erwachsene Menschen, denen man gemeinhin (oder habe ich da zu viel Hoffnung?) ein gewisses Interesse an einer vernünftigen (oder sogar werstschätzenden) Kommunikation unterstellen mag, Wortgeiz betreiben, finde ich schon irgendwie traurig.

Folgender Vorfall:

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Heute, auf dem Sitz hinter mir in der Straßenbahn:

Mutter: Nein, das spielst du nicht!

Sohn (vielleicht 6): Warum denn nicht? Die Zombies sind quadratisch und es kommt auch kein Blut!

Na, wenn das so ist…

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BlümchenSMS-Dialog:

– Besorg dir doch mal WhatsApp.

– Ich hab kein Smartphone 🙂

– Ohje.

Stimmt. In Zeiten wie diesen ist die Kontaktaufnahme zu anderen humanoiden Lebensformen außerhalb irgendwelcher Apps auch nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Eine Zumutung?
Wie haben das unsere Eltern, Großeltern damals bloß geschafft? Und wie ist es gelungen, dass ich gut aufwachsen konnte – so ganz ohne Internet? So ganz analog. Mit echten Briefen und Festnetzanschluss und drei Fernsehprogrammen mit Sendeschluss. Mit verbindlichen Verabredungen, die man nicht fünf Minuten vorher per Textnachricht abgesagt bekommt, wenn man selber schon zum Treffpunkt unterwegs ist. Mit Kommunikation von Angesicht zu Angesicht.

Manchmal glaube ich, etwas weniger Virtualität würde schon gut tun. Etwas weniger auf´s Smartphone glotzen, wenn man in der Bahn sitzt, sondern einfach mal aus dem Fenster gucken und sich den Frühling ansehen. Knöpfe raus aus den Ohren und Vogelstimmen lauschen.

Und sich die Frage stellen: was ist echt? Was ist jetzt? In diesem Augenblick.

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O-Ton zum Verbotsschild

durchgang verbotenVon einer Lehrerin zugetragen wurde mir die ganz persönliche Definition einer Grundschülerin:

„Guck mal. Ab hier (zeigt auf das Schild) kann man fliegen!“

🙂

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Teenager in der Straßenbahn

Ey, isch hab schon so viel in meinem Leben erlebt:
Grundschule, Realschule, Hauptschule…

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O-Ton einer 94jährigen

Der Hitler war ein Vollidiot!
Wir hatten alle Angst vor ihm und er hat so viele Leute umgebracht. Wir durften nicht mehr einfach „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ sagen, sondern nur noch „Heil Hitler“. Der war verrückt. Ich möchte nie wieder Krieg erleben.

 

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