Feeds:
Beiträge
Kommentare

Musik aus alten Tagen

Ich trage immer noch gerne schwarze Sachen, aber nicht mehr ausschließlich… dank einer Farbberatung bin ich recht bunt geworden in meiner Garderobe🙂

Am Wochenende an meine durchunddurch Schwarzkleidungsphase erinnert (und noch der Zeit davor, irgendwann zwischen Mitte der 80er und Anfang der 90er), gibt es hier nun ein paar akustisch passende Fundstücke.

 

Weiterlesen »

Buddha auf Bodhi-BlattLas ich doch soeben in einem Artikel, dass ein Mann seine Nachbarin verklagt, weil sie im Garten Bienen hält und die Bienen zu viel Lärm verursachen. Darüber kann ich, ehrlich gesagt, nur den Kopf schütteln. Mein Nachbar hat auch Bienen, drei Stöcke, im Garten. Ich kann die Bienenstöcke von meinem Küchen- und Schlafzimmerfenster aus sehen und wenn ich zum Kompost gehe, komme ich dran vorbei. Noch nicht ein einziges Mal hat sich eine Biene in meine Wohnung verirrt und mich „belästigt“ und die sind auch tiefenentspannt, wenn ich an ihnen vorbei gehe. Nur ein Mal war es etwas „laut“, als nämlich ein Teil eines Stockes mit einer neuen Königin ausschwärmte. Das war aber für mich kein Lärm, sondern ein exklusives Naturschauspiel direkt vor meiner Nase. Also wirklich, wem Bienen zu laut sind, dem empfehle ich einen schallschutzsicheren Bunker. Da kann man sich dann rein setzen und darüber meditieren, was schlimmer ist: „Lärm“ aus der Natur (Bienensummen, Vogelgezwitscher u.ä.) oder Verkehrslärm von Flugzeugen und Autobahnen… Ich hoffe, dass der Mann Frieden mit den Bienen und der Nachbarin schließt. Oooooommmmmmmmm…. oder doch in diesem Fall eher: ssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuummmmmmmmmmmmmm…………..🙂

Schwarzwaldsocken

SockenVon meinem Maierhofaufenthalt hatte ich noch einige Knäuel Sockenwolle mitgenommen und habe sie soeben (02:03 h in der früh) fertig gestellt, so dass sie in Kürze auf die Reise gehen und der lieben Calixta einen fußwarmen Herbst und Winter bescheren mögen. Obere Reihe von links nach unten rechts: aus einem knallbunten Farbverlaufsgarn, aus Farbverlaufs- und Unigarn gestreift, dunkelblau mit „Stretchmuster“, ultimative Reste-Socken, grau mit Zöpfen und Hell-Dunkelgrau gestreift.  Ich hoffe, dass sie passen und gefallen und ich freue mich, meinen „Ulnaris-Ellbögen“ eine kleine Pause zu gönnen: Socken stricke ich immer ziemlich fest, damit sie nicht so schnell ausleiern und daher strengt es die Arme etwas mehr an, als wenn man etwas fluffiges strickt. A propos fluffig: jetzt stricke ich an meiner superfluffigen, hellblauen Schlauchschalponchoburka weiter, ein ideales Projekt für längere ICE-Fahrten, von denen ich bald welche haben werde. NachtiNachti!🙂

…braucht eigentlich gar nicht mehr zu lesen.

Das zumindest behauptet die „Hamburger Morgenpost“ auf der Rückseite des kürzlich erstandenen Taschenbuches „Ein Mann namens Ove“, weil ich gerne mal was erbauliches, lustiges und feinsinniges lesen wollte, einfach mal was zur Entspannung.

Leider (?) bin ich eine Leserin, die über manche Formulierung stolpert und das trübt meinen Lesegenuss ungemein. So habe ich gestern in der Bahn wieder ein paar Seiten (es lässt sich fluffig lesen, keine Frage) mit dem Buch verbracht und bin innerhalb von nur zwei Seiten auf Formulierungen gestoßen, die mich genervt haben:

Die beiden Männer, die einmal so dicke Freunde waren, wie es solche Männer überhaupt können, starren sich an.

 

Weiterlesen »

Schlüpfling Nummer 12…

img_7157… habe ich heute auf dem Rücken liegend mit ausgebreiteten Flügeln im Behälter vorgefunden. Er hatte große Schwierigkeiten beim Fliegen und strauchelte ziemlich. Dafür hat er mir hübsch die Pünktchen auf den Flügeln gezeigt. Vorsichtig abgesetzt habe ich ihn und als ich eben noch mal nachgeschaut habe, war er weg. Geflogen? Gefallen? Auch das ist ein Akt des Loslassens. Ich werde es nie erfahren. Muss ich auch nicht. Da nehme ich meinen Job als „Transformationsassistentin“ recht gelassen: man muss halt auch wissen, wann ein Projekt beendet ist (hier: mit dem Schmetterlinggschlupf).🙂

Nachtrag 07.09.2016:
Schlüpflingsstatistik: 13 Schmetterlinge🙂

Schmetterlingsstatistik

IMG_7145Einschließlich heute sind aus 11 Puppen Schmetterlinge geschlüpft. Heute allein schon fünf!🙂 Mal schauen, ob die restlichen sich noch aufmachen oder erst mal ein Weilchen schlafen. Am Wochenende habe ich übrigens beim Gassigehen eine monstermäßig große Raupe gefunden und habe tatsächlich im Internet herausfinden können, was für ein Falter das mal wird: ein mittlerer Weinschwärmer.

IMG_7117Heute sind die ersten beiden Schmetterlinge geschlüpft! Bei einem Schlupf war ich live dabei, den zweiten habe ich beim Mittagsschläfchen verpasst (das rekordmäßige Auftragssocken-stricken kann ganz schön schlauchen😉 ). Beide habe ich beim Wegflug beobachten können und mal schauen, ob in diesem Jahr noch mehr schlüpfen (bei einer Puppe sieht es so aus, denn die Flügel scheinen schon sehr stark durch) oder ob welche überwintern.

Weiterlesen »

IMG_7055 IMG_7064Gestern morgen war ich live dabei, wie aus einer Raupe eine Puppe geschlüpft ist (Bild links). Ganz schön mühsam, sich da so raus zu pellen. Ich hoffe, dem Püppchen geht es gut und es reift ein Schmetterling heran. Zwar sind die Puppen in dem Behälter vor Freßfeinden wie Vögeln geschützt, wenn aber die Raupe an sich schon infiziert ist, hilft das auch nicht weiter (Bild rechts). Leider haben es ein paar Raupen nicht geschafft und ihre Aufgabe bestand darin, Wirt für ein anderes Insekt zu sein. Das kommt in der Natur auch häufig vor. Ich bin noch dabei heraufzufinden, welche Insektenkokons da jetzt am Behälter pappen. Wenn man alle Bedingungen zusammennimmt (Witterung, Freißfeinde, Parasiten), dann ist jede Puppe, die es zum Schmetterling geschafft hat ein richtiges Wunder.

Puppenalarm

IMG_7027IMG_7031Inzwischen habe ich mehr Puppen als Raupen. Die allgemeine Gefräßigkeit ist einer gewissen Trägheit (vielleicht auch dem Wetter geschuldet) gewichen und bei einigen Puppen zeichnet sich schon leicht die Form der Schmetterlingsflügel ab. Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Tagen Schmetterlingsmutti werde🙂 Und bin natürlich neugierig, wie viele der Puppen es tatsächlich schaffen und schlüpfen. Natürlich wurde heute das Gehege gereinigt und für noch ein paar hungrige Leckermäulchen Chinakohl nachgelegt. Außerdem habe ich eine Blumensprühflasche erstanden, mit der ich das kleine Frotteetuch, das ich zum Sonnenschutz über das Gehege gelegt habe, gelegentlich einsprühe… schließlich sollen die „Kinder“ ja nicht austrocknen. Es ist wirklich ein kleines Wunder, was sich da vor meinen Augen abspielt.🙂

Die ersten Puppen

IMG_7016Die ersten Puppen sind da!🙂 Die anderen Raupen futtern (und kacken), als gäbe es kein Morgen und bereits gestern hatten sich ein paar Räupchen abgesondert und leicht eingesponnen und sich „zusammengestaucht“. Und heute sieht man: sie Verpuppung geht von statten. Wenn alles klappt, schlüpfen tatsächlich Schmetterlinge (entweder noch diesen Herbst oder im Frühling, da bin ich mir nicht ganz sicher). Manch andere Raupe, die noch nicht so weit ist, rennt kreuz und quer als suche sie nach einem Andockplatz. Ich habe hölzerne Schaschlikspieße im Einsatz, wo die Räupchen rumklettern können. Ich füttere weiter munter mit Weißkohl und Chinakohl, bis alle verpuppt sind. Den Rest besorgt dann Mutter Natur. Den Behälter habe ich übrigens nach draußen auf den Balkon gestellt: mein Wohnzimmer roch mir zu sehr nach „Kohlsuppen-Diät“. Übrigens sind die Räupchen bei der täglichen Gehegereinigung sehr kooperativ, kommen brav auf den Finger und lassen sich umsetzen. Wer jetzt denkt: iiiiii, Raupen! ist einfach nicht fähig, das Wundersame dieser kleinen Geschöpfe zu sehen.
Spontan fiel mir ein, dass ich die Aktion ja so lange wiederholen könnte, bis unter meiner Obhut mindestens 1.200 Schmetterlinge entstanden sind… dann wäre der Maulbeerseide-Fehltritt ausgeglichen – wird eine Weile dauern, aber ist eine schöne Sache.🙂