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🙂

Lustige Karte…

… die ich in der Postfiliale meines Vertrauens (immer, wirklich immer total nette, freundliche und hilfbereite Leute, die da arbeiten) in einem Postkartenständer gesehen habe und die irgendwie auch zum Ende der Fastenzeit passt:

Ich bin so satt,

ich mach kein Bla…

… oh, Kuchen!

Autor Robert Corvus, der u.a. auch für Perry Rhodan schreibt und mit dem ich vergangenes Jahr das Wiener Perryversum erkundet habe, gibt auf Youtube „Schreibzeichen“ heraus. Morgen um 18.30 h wird es das zum ersten Mal live geben, d.h. es besteht die Möglichkeit, über den Youtube-Chat direkt Fragen zu stellen… coole Sache, das wohl!

Hier geht es zum Aufruf des Live-Videos:

Neues von Lucy

Seit etwas über einem Monat wohnt Lucy nun bei zwei ganz tollen Menschen, die sich mit ihr alle erdenkliche Mühe geben. Einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren ist immer ein Wagnis: trotz aller Informationen und Erfahrungen, die man im Tierheim (Pfleger, Leitung etc.) und die man als Gassigänger mit dem Hund gemacht und weiter gegeben hat, ist es keine Garantie, dass sich Wauzi in einem zu Hause nicht auch von einer anderen Seite zeigt.

 

Auch Lucy hat mehrere Seiten: auf der einen völlig lieb und kuschelig und ein wahrer Schatz und auf der anderen  durchaus gefährlich, weil sie offenbar die Handlungsstrategie verinnerlicht hat, auf Dinge (oder leider auch Menschen) loszugehen, wenn sie Angst hat bzw. bei ihr „irgend ein Film“ abläuft. Die Fotomontagen, die mir ihr neues Frauchen geschickt hat, zeigen die beiden Seiten wie ich finde recht anschaulich. Woher diese Strategie des nach-vorne-gehens kommt, ist leider nicht bekannt, da sie vor 2,5 Jahren als ausgesetzter Hund ins Tierheim kam und somit gar nichts zu ihrem Leben vor dem Tierheim bekannt ist.

Neufrauchen und -herrchen geben die Zauberflocke aber so schnell nicht auf und haben sich an einen sehr versierten Hundetrainer gewandt, der sie unterstützt und festgestellt hat, dass Lucy (insbesondere in Bezug auf Männer) traumatisiert ist. Und nun trainieren die Drei, Schritt für Schritt und eins nach dem anderen. Dabei beweisen sie eine Engelsgeduld und ich bin glücklich über Menschen, die ihr trotz allen Schwierigkeiten weiter zur Seite stehen und die Herausforderung annehmen.

Ich habe die Hoffnung, dass alles gut wird und Lucy in der liebevollen Obhut ihrer Menschen nach und nach alle Ängste abbauen lernt und sich ein tolles Team entwickelt.

Bitte drückt mit die Daumen!

🙂

Glück

Bevor ich das Zitat eines leider bereits verstorbenen Kollegen vergesse, dass mir gestern ein anderer Kollege gesagt hat, halte ich es hier mal fest:

Du musst greifen die Glück wenn Du findest!

(S. Ramsamujh)

 

Hippie-Musik

Durch die Doku „Searching for Sugar Man“ habe ich das erste Mal von Rodriguez erfahren. Und als Freundin von „Hippie-Musik“ wird das nun auch auf meinem CD-Player abgespielt. Die Doku (noch bis 13.03.2017 in der Mediathek) fand ich übrigens sehr spannend: es ist wirklich nur in anlaogen, internetfreien Zeiten möglich, in den USA zu leben und keine Ahnung davon zu haben, dass man mit seiner Musik im von Apartheid geprägten Südafrika bekannter ist als Elvis Presley.

🙂

Happy Luc(k)y

unbenanntimg_1525Ist mir die Tage aufgefallen: wenn man in ihren Namen ein „k“ einsetzt, dann ist Lucy lucky und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das genau der Zustand ist, in dem sich meine ehemalige Gassihündin aktuell befindet. Es gibt viel Neues zu entdecken und zu lernen, zeigt sich aber nach Info von Neuherrchen und -frauchen dabei sehr lieb, kooperativ und kuschelig.

Es ist wunderbar, sie nicht mehr im Zwinger zu wissen. Erna wartet immer noch auf passende Menschen und heute haben wir eine ziemlich große Runde gedreht. Und Wendy wird wohl meine zweite feste Gassihündin, die ich mir mit einer anderen Hundebegleiterin teile.

Einen Abschiedschmerz habe ich nicht, den gab es ein wenig am Donnerstag bei unserem letzten Spaziergang – im Gegenteil: Lucys Glück ist auch meins, denn ich weiß, wie gut sie es hat bei ihren neuen Menschen.

Von Herzen wünsche ich ein weiteres gutes Einleben!

🙂

Bye bye Lucy!

Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut.

(Arthur Schnitzler)

Über zwei Jahre sind wir zusammen Gassi gegangen und haben davon ein Jahr zusammen mit einem Hundetrainer geübt. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Üben und das Video-drehen eines Tages auszahlen wird. An manchen Tagen (und insbesondere, nachdem feststand, dass ich Lucy nicht adopieren kann) blutete mir richtig das Herz, wenn ich sie nach dem Gassigehen wieder in ihrem Zwinger gesehen habe.
Aber nun endlich ist es soweit und Lucy zieht in ein neues zu Hause um. Ich bin glücklich über Menschen die bereit sind, ihr eine Chance zu geben und habe ein sehr gutes Bauchgefühl. Ich hoffe, dass das Einleben gut klappt und sich ein stabiles und glückliches Mensch-Hund-Team entwickelt. Ich habe ja immer gesagt, dass ich mit „meinen“ Hunden Gassi gehe, bis sie vermittelt werden oder sterben. Ich bin sehr froh, dass hier nun der erste Fall eingetreten ist.

🙂

Schöner Fasten

snipimageOb religiös motiviert oder nicht: nach möglicherweise ess- und trinktechnisch ausgeuferten Karnevalstagen in Tateinheit mit der Zunahme des Tageslichts und der ersten kleinen Frühlingsboten (habe bereits Schneeglöckchen und Krokusse gesichtet) gibt es häufig das Bedürfnis nach Entgiftung, innerer Reinigung, Gewichtsabnahme und in-Form-kommen. Es gibt viele Varianten, wie man das anstellen kann: man kann sich vornehmen, nichts Süßes zu essen oder keinen Alkohol zu trinken. Oder sogar komplett zu fasten. Ich habe es schon mal mit Intervallfasten versucht und gute Erfahrungen damit gemacht und bin wild entschlossen, während der Fastenzeit nur zwei Mahlzeiten zwischen 10 h und 18 h zu essen, so dass ich eine 16-stündige Esspause habe. On Top könnte ich gelegentlich noch einen Tag komplett fasten, beispielsweise orientiert an den Mondphasen, denn an diesen Zeiten orientiert soll es leichter fallen, etwas umzustellen. Also: am Kalenderli ist ersichtlich, an welchen Tagen man mich (auch vor 18 h besser nicht zum Essen einlädt 😉 ). Wer Lust hat, sich der Challenge anzuschließen, ist herzlich eingeladen! 🙂

Liebe Lucy,

Lucyimg_7558als mich vor zwei Tagen der Tierheimleiter ansprach und sagte, es gäbe da zwei nette Menschen, die sich für dich interessieren, war ich ganz aus dem Häuschen und musste am Sonntagmorgen meine Aufregung in kreativem Tun kanalisieren und habe Dir, ganz in upcycling-Manier, eine Kuscheldecke genäht. Dein Name und das Herzchen sind aus meiner alten Gassigänger-Jeans. Natürlich alles ohne Anleitung und nicht perfekt genäht, dafür aber mit so viel Liebe, die möglicherweise bis in den „Pott“ reichen würde. Gestern und heute waren wir allesamt ausgiebig spazieren. Ich bin ganz hoffnungsfroh und gespannt, wie sich das nächste Gespräch mit der Tierheimleitung und deinen möglichen neuen Dosenöffnern entwickeln wird. Meine liebe Lucy, ich drücke Dir alle vorhandenen Daumen!

Deine Gassigängerin,
sternenfrau